Das sind die 5 besten Dinge, um Weihnachten zum Fest der Liebe zu machen

Typischerweise häufen sich kurz vor Weihnachten die leicht hektischen Gespräche rund ums höchste Fest der Deutschen. Vielen graut es vor dem jetzt anstehenden Einkaufs- und Sozialstress, denn kein Feiertag wird nach wie vor so traditionell gefeiert wie Weihnachten. Da kommt die unliebsame Verwandtschaft angerollt (weil, muss ja!), da werden Vegetarier wie von Zauberhand zu Fleischessern und ganz plötzlich geht die gesamte Familie zusammen in die Kirche. Bei all dem hektischen Treiben, dem Herumärgern und den routinemäßig abzuhakenden To-dos kommt die ursprüngliche Bedeutung vom Fest der Liebe und der Besinnlichkeit oft zu kurz. Mit unseren Tipps hältst du dieses Jahr dagegen.

Das erfährst Du in diesem Artikel

Hinterfrage die Herkunft deiner Erwartungen

Hand aufs Herz: Viele Menschen leiden unter Weihnachten. Dafür gibt es so manche Gründe. Ungeschlagener Verursacher von Bauchschmerzen ist jedoch die hohe Erwartung. Alles soll stimmen: Das Essen, der Kranz, der Baum, die Deko, die Geschenke, die Stimmung – es herrscht absoluter Glücksdruck! Und es ist noch schlimmer geworden. Mit Instagram hat man den Live-Vergleich allzeit griffbereit in der Hosentasche. Was also tun? Um mit den Erwartungen zu brechen, musst du erörtern, woher sie kommen. Weihnachten sitzt tief: Der Hype darum wird dir schon als Kleinkind eingeflößt und seitdem Jahr für Jahr erneuert. Das passiert ganz von allein durch die Gesellschaft, die Medien, die unzähligen Werbebotschaften und Konsumangebote. Um unnötigen Stress zu vermeiden, solltest du dich vorab einmal hinsetzen und überlegen, was für dich gute Zeit mit der Familie bedeutet, was du dazu brauchst und worauf du eher verzichten kannst. (Da das natürlich leichter gesagt als getan ist, gibt es hier den ultimativen Ratgeber, um Weihnachten zu überstehen.)

Verteilt die Aufgaben!

Ja, nach wie vor übernehmen Frauen den Löwenanteil der Vorbereitung und Durchführung des Weihnachtsfests. So analytisch sich das anhört, so ungesehen ist die Arbeit, die ja nicht der Weihnachtsmann, sondern meist die Mutter macht. Das Ganze reicht im Zweifel vom Adventskalender basteln Ende November über Plätzchen für den Schulbasar backen, Geschenke kaufen, das Weihnachtsessen planen, einkaufen und kochen bis hin zum anschließenden Abwasch an Heilig Abend. Weil wir das Jahr 2019 schreiben und Gleichberechtigung auch Weihnachten keine Pause macht, solltest du das Thema ansprechen und dafür sorgen, dass sich hier etwas ändert. Vielleicht läuft bei dir auch schon alles gerecht ab? Falls nicht, sei dir der schlaue Spruch „Viele Hände, schnelles Ende“ mitgegeben. Oder auch ganz schlicht und einfach: Wenn alle mithelfen, geht’s schneller!

Mach Schluss mit den sinnlosen Traditionen!

Unpopuläre Meinung, aber wir glauben: Wichtelgeschenke haben ausgedient. Stattdessen solltest du darüber nachdenken, ob du statt irgendeinen billigen Krimskrams zu besorgen, nicht lieber zusammenschmeißt und einem Obdachlosen eine neue Winterjacke oder einen Schlafsack kaufst. Das landet sicher nicht wahlweise im Müll oder solange in einer Ecke, bis das nächste Schrottwichteln um die Ecke kommt. Du willst noch mehr machen? Hier kannst du etwa in Hannover mit anpacken. Und wenn du nicht bloß zu Weihnachten helfen willst, hier erfährst du wie du dich in Niedersachsen ehrenamtlich engagierst. 

Lade jemanden ein, der Weihnachten allein feiern würde

Weihnachten feiert man im Kreise der Liebsten. Gemeint ist, man besucht die Familie. Freunde schließt das in unserer Kultur in der Regel nicht mit ein. Doch was ist, wenn du Freunde hast, die Weihnachten eben von ihrem „Kreis der Liebsten“ ausgeschlossen sind, aus welchen vielzähligen Gründen auch immer? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, diese an Weihnachten zu dir einzuladen? Noch nie? Dann wird es höchste Zeit. Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe. Auch in der angespannten Famillienstreit-Saison kann eine außenstehende Person manchmal Wunder bewirken.

Triff dich auf einen Glühwein mit den Nachbarn!

Ja, klar. Der Stress, der Stress, all die Verpflichtungen. Und jetzt noch ein zusätzliches Event? Puh! Das erscheint zuerst kontraproduktiv. Doch da du schließlich dieses Jahr an Weihnachten (und natürlich auch schon in der Vorweihnachtszeit) mal was anders machen möchtest, solltest du dich dieser Aufgabe stellen. Wichtig: Es soll hierbei nicht darum gehen, alles möglichst perfekt zu gestalten, ein bisschen Punsch oder Glühwein und ein paar Kekse (gekauft, nicht selbst gebacken) reichen völlig aus. Das oberste Ziel sollte der nachbarschaftliche Austausch sein, nicht deine Fähigkeit als Gastgeber/in.

Auch der Weihnachtsbaum steht auf dem Prüfstand

Okay, jetzt müssen die Traditionalisten unter den Weihnachtsfans stark sein. Auch unser Umgang mit dem Weihnachtsbaum steht angesichts der ökologischen Krise, in der wir uns befinden, auf dem Prüfstand. Zu Recht, denn was soll das eigentlich? Eine in Monokultur hochgezüchtete Tanne, die voll mit Pestiziden aus dem Ausland herangeschafft wird, nur um nach knapp 14 Tagen wieder entsorgt zu werden? Das Ganze – let’s face it – scheint nicht mehr wirklich zeitgemäß. Doch für alle, die jetzt gerade Schnappatmung bekommen. Es gibt Alternativen: Hier sind die besten zusammengefasst.

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