Studenten sitzen auf einer Rasenfläche auf dem Uni-Campus

Unis in Niedersachsen: Was du wo studieren kannst

Du möchtest studieren, weißt aber nicht, was und wo? Neun Unis gibt es in Niedersachsen. Jede Hochschule hat ihre eigenen Schwerpunkte und ihren eigenen Charme. Die eine Uni ist sehr persönlich und die andere hat ein besonders großes Studienangebot. Finde mit unserem Uni-Guide heraus, wo in Niedersachsen es passende Universitäten für dich gibt.

Das erfährst Du in diesem Artikel

Ingenieurwesen an der TU Braunschweig

Rund 20.000 Studenten sind an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig eingeschrieben. Die TU hat in Braunschweig eine lange Tradition, der Schwerpunkt der Forschung liegt auf Ingenieurwesen. Du kannst unter anderem Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen sowie Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau im Bachelor oder Master studieren. Auch fachlich vernetzte Naturwissenschaften und Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Erziehungswissenschaften lehren die Dozenten an der Universität. Insgesamt hast du die Wahl zwischen 115 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten und 120 Forschungsinstituten.

TU Clausthal: Regional verwurzelt, global geschätzt

Die Technische Universität Clausthal ist die kleinste Uni in Niedersachsen. Die gerade einmal 4.400 Studenten freuen sich über die persönliche Atmosphäre und praxisnahe Lehrbedingungen. Wenn du dich für die Bereiche Energie und Rohstoffe, Natur- und Materialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Informatik, Maschinenbau oder Verfahrenstechnik interessierst und die Nähe zum Harz schätzt, bist du an der TU Clausthal richtig. Regelmäßig belegt die Uni Spitzenplätze in Hochschulrankings, sie hat zudem einen guten Ruf über die Landesgrenzen hinaus: Ein Drittel der Studenten und Doktoranden kommt aus dem Ausland nach Clausthal, um von den hervorragenden Forschungs- und Lehrangeboten zu profitieren.

Raum Vorlesung Uni
Klein, aber fein: Das Audimax der TU Clausthal verfügt über 324 Plätze. © Olaf Möldner

Größte Uni Niedersachsens: Uni Göttingen

Die Georg-August-Universität Göttingen ist die größte Uni in Niedersachsen, zählt mit gut 30.000 Studenten auch bundesweit zur Top 20: Laut “QS World University Rankings” belegt sie in Deutschland Platz 12. Mit Natur-, Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, Sprachen, Lehramt sowie Medizin ist das Angebot an Studienfächern entsprechend breit. Agrar-, Forst- und Geowissenschaften sowie Theologie kannst du in Göttingen ebenfalls studieren. Alle 13 Fakultäten forschen und lehren nach dem Leitbild „In publica commoda – zum Wohle aller“: Bis heute orientiert sich die 1737 gegründete Uni in Niedersachsen an den Idealen und dem Bildungsbegriff der Aufklärung und verpflichtet sich der Freiheit von Forschung und Lehre.

Studieren in der Landeshauptstadt an der Leibniz Uni

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, kurz Leibniz Uni, will „Mit Wissen Zukunft gestalten“. Die Schwerpunkte der Uni in Niedersachsens Hauptstadt liegen im Maschinenbau, in der Quantenoptik und Gravitationsphysik sowie in Biomedizinforschung und Lehrerbildung. Zudem kannst aus zahlreichen weiteren Fächern wählen – die Palette der Studienfächer an der LUH ist bunt. Das Welfenschloss am Welfengarten ist übrigens schon seit 1879 Zentrum der Leibniz Universität Hannover. Damals bildeten sich 64 Schüler dort weiter, heute kommen knapp 30.000 Studenten zum Lernen ins Schloss und die vielen anderen Gebäude der Uni, die sich über die gesamte Stadt verteilen.

Fachübergreifende Schwerpunkte an der Uni Hildesheim

Das Studienangebot der Stiftung Universität Hildesheim teilt sich auf die Fachbereiche Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, Sprach- und Informationswissenschaften sowie Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik auf. Du kannst aus 19 Bachelor- und 23 Masterstudiengängen wählen. Die Atmosphäre an der mit gut 8.000 Studenten eher kleinen Uni ist persönlich und der Praxisbezug ausgeprägt.

Fächerkombination wählen an der Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg beheimatet vier Fakultäten: Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit und Wirtschaft. Der Unterschied zu anderen Unis in Niedersachsen: Das Studium teilt sich in sogenannte Schools auf. Bachelor-Studenten besuchen das College, Master-Studenten und Promovierende die Graduate School, Studenten, die sich berufsbegleitend weiterbilden, die Professional School. Die rund 9.700 Studenten können ihre Studieninhalte frei wählen: Bachelor-Studenten beispielsweise stehen 13 Hauptfächer (Major) und 17 Nebenfächer (Minor) zur Verfügung, mit denen 100 verschiedene Kombinationen möglich sind. Darüber hinaus kannst du in Lüneburg auf Lehramt studieren. Als eine der ersten Universitäten Deutschlands hat die Leuphana zudem in Forschung und Lehre auf die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit gesetzt. Zudem zählt sie zu den gründungsfreundlichsten mittelgroßen Hochschulen der Republik und begleitet Start-ups auf ihrem Weg.

Vielfältiges Studienangebot an der Uni Oldenburg

Ob Fach-Bachelor, Zwei-Fächer-Bachelor, Master, Promotion, berufsbegleitendes oder englischsprachiges Studium – an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hast du als Student viele Möglichkeiten, dich auf das Berufsleben vorzubereiten. Das Spektrum der Studiengänge reicht von Geistes- und Kulturwissenschaften über Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften bis zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Medizin. Daneben ist Oldenburg bekannt für das Lehramtsstudium sowie Abschlüsse in Sonder- und Wirtschaftspädagogik. Gut 15.000 Studenten sind aktuell in Oldenburg eingeschrieben.

Besonders: Botanischer Garten der Uni Oldenburg © Uni Oldenburg

Osnabrück: Zwei Standorte, zwei Schwerpunkte

Osnabrück hat sich zu einer beliebten Studentenstadt entwickelt, rund 14.000 Studenten zählt der Ort in Niedersachsens Süden. Ein Grund sind mit Sicherheit die vielfältigen Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Sport, Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Theologie, Kunst und Musik. Wenn du Lehrer werden möchtest, bist du an der Universität Osnabrück ebenfalls sehr gut aufgehoben. Die Verwaltung und die geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereiche befinden sich rund um das Schloss in der Osnabrücker Innenstadt. Naturwissenschaften, Technik und Mathematik werden am zweieinhalb Kilometer entfernten Standort Westerberg gelehrt.

Bildung, Erziehung und soziale Dienstleistungen an der Uni Vechta

Ursprünglich war die Universität Vechta voll auf die Lehramtsausbildung ausgerichtet. Heute gibt es mit Erziehung und sozialen Dienstleistungen weitere zentrale Studienschwerpunkte. Wenn du nicht Lehrer werden möchtest, kannst du an der Universität Vechta auch in den Bereichen Gerontologie, soziale Arbeit und Management sozialer Dienstleistungen studieren. Im Master stehen zusätzlich die Studiengänge Geographien ländlicher Räume und Kulturwissenschaften zur Auswahl. 5.000 Studenten zählt Vechta und gehört damit in Niedersachsen zu den kleineren Universitäten.

Der Campus in Vechta © Universität Vechta/Meckel

 

 

 

 

 

Studenten sitzen auf einer Rasenfläche auf dem Uni-Campus

Hausratversicherung: Schütze dein Fahrrad!

Deine erste eigene Wohnung, dein erstes Studium und schon dein drittes Fahrrad innerhalb weniger Monate. Fahrraddiebstähle sind besonders an Unis alltäglich – hoffentlich hast du in deiner Hausratversicherung den Schutzbaustein Fahrraddiebstahl eingeschlossen. Falls nicht, bietet die VGH den Schutz, den du brauchst: egal wo und wann du dein Fahrrad abgeschlossen abgestellt hast.

Du kommst aus Bremen oder Bremerhaven? Hier findest du alle Infos zur Hausratversicherung der ÖVB.

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