Hilfe, der Abschluss naht! Und du hast noch keine Ahnung, wie du den Berufseinstieg gestalten willst? Wir hätten da was für alle, die langfristig in ihre Karriere investieren wollen: ein Traineeprogramm! Doch was ist das überhaupt genau und wo in Niedersachsen kannst du als Trainee durchstarten?

Das erfährst Du in diesem Artikel

Was bedeutet Trainee?

Grob gesagt: Der Trainee ist ein Mix aus Praktikum und Festanstellung! Du kommst in ein Unternehmen, um dort alle Bereiche kennenzulernen, aber auch, um selbstständig zu arbeiten. Der Begriff ist allerdings nicht geschützt, was leider immer wieder zu Verwirrungen führt. In der Regel ist damit jedoch ein Hochschulabsolvent gemeint, der ein Unternehmen erst einmal aus jeder Perspektive kennenlernt, um dann „lückenlos“ vorbereitet ins Arbeitsleben einzusteigen. Wichtig: Als Trainee bist du vollwertiger, da eigenverantwortlicher Mitarbeiter, jedoch steht das Lernen im Vordergrund. Als Trainee solltest du keine billige Arbeitskraft sein, sondern vor allem intensive Praxiserfahrung sammeln, die dich später für einen Job als Fach- oder Führungskraft qualifiziert.

Als Trainee steht das Lernen an erster Stelle.

Wie läuft das Traineeprogramm ab?

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Spielregeln, doch gewisse Dinge haben sich überall bewährt: Trainees gehen auf Reise durch verschiedene Stationen innerhalb des Unternehmens. Dies kann bei einem größeren Unternehmen durchaus bedeuten, mal die Stadt oder auch das Land zu wechseln. Aber mal ganz konkret: Als Trainee bei der VGH bleibst du durchschnittlich drei bis fünf Monate in einem Bereich. Doch keine Angst, im Vorfeld werden deine fachlichen Voraussetzungen sowie mögliche spätere Zielbereiche mit deiner Unternehmenstour abgeglichen, sodass du bei jeder Station auch sinnvoll eingesetzt werden kannst. Weiterhin hast du bei jedem deiner Stopps feste sogenannte Paten, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nach der Eingewöhnungsphase und etwa nach den ersten zwei Stationen (sprich, wenn du dich eingearbeitet hast), wirst du auch eigene Projekte übernehmen.

Üblich ist ebenfalls, dass du nach Ende des ersten Drittels nochmal unter besonderer Beobachtung stehst, hier stehen vor allem Fähigkeiten zur Kommunikation und Teamarbeit im Fokus. In aller Regel wirst du anschließend vom Unternehmen übernommen. Schließlich hat das Unternehmen bereits viel Geld und Zeit in dich investiert. Und noch dazu hast du mit der Trainee-Phase den Grundstein für eine Position als Spezialist oder auch Führungskraft gelegt.

Was sind Voraussetzungen, um Trainee zu werden?

Voraussetzung für ein Traineeship ist ein Bachelor- oder Master-Hochschulabschluss. Manchmal hast du auch als Quereinsteiger eine Chance. Du solltest aber vor allem ambitioniert sein, viel lernen wollen, und ein gewisser Drang, die Karriereleiter hochzuklettern, schadet auch nicht. Denn dir sollte bewusst sein, dass du bei einem direkten Jobeinstieg zunächst mehr Geld verdienen würdest. Da du als Trainee jedoch auf Kurs in Richtung Spitzenposition steuerst, hast du nach dem Traineeprogramm mit ziemlicher Sicherheit einen höheren Gehaltsscheck. Schließlich kennst du die Firma nun aus allen Perspektiven. Nicht umsonst werden Trainees auch als Nachwuchsführungskräfteprogramme bezeichnet.

Siegel: Trainee-Auszeichnung bei der VGH

Wie schon erwähnt ist der Begriff Trainee nicht geschützt, was wiederum zu Unklarheiten führen kann. Manche Unternehmen haben sich daher zur Qualitätssicherung verpflichtet. So erkennst du, dass dein Traineeprogramm mehr als ein verkapptes Praktikum ist:

  • Es gibt einen mehrstufigen Auswahlprozess (evtl. mit Assessment-Center).
  • Du erhältst vor Beginn einen strukturierten Plan und hast feste Ansprechpartner.
  • Du erhältst nach der Einarbeitungszeit eigene Aufgaben und Projekte.
  • Es gibt immer wieder Möglichkeiten, dich fachlich und persönlich weiterzubilden.
  • Nach deiner Traineezeit hast du einen eigenen Verantwortungsbereich und bekommst ein höheres Gehalt.

Unser Tipp für ein Traineeprogramm in Niedersachsen: die VGH

Die VGH bietet insgesamt drei Programme. Davon zwei je 18-monatige Traineeprogramme und eine 3-jährige Ausbildung, welche dich zur Agentur-Übernahme befähigt. Gefragte Studienrichtungen sind Jura, Wirtschaftswissenschaften, BWL, VWL und (Finanz-/Wirtschafts-)Mathematik. Darüber hinaus kann vereinzelt auch Bedarf an ingenieur-, agrar- und sozialwissenschaftlichen Abschlüssen bestehen. Ein großer Pluspunkt ist die unbefristete Übernahme nach Ende des Programms. Übrigens wirkt sich diese auch günstig auf die Baufinanzierung auf. Dazu fällt positiv ins Gewicht, dass während der gesamten Zeit der Austausch mit Paten und anderen Trainees gefördert wird, dies passiert etwa durch die regelmäßigen Gespräche sowie Workshops.

Was verdient man als Trainee?

Wie der genaue Verlauf der Ausbildung ist das Thema „Gehalt“ natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich. Dazu kommt auch, ob du einen Bachelor- oder Masterabschluss in der Tasche hast und wie groß das Unternehmen ist, in dem du arbeitest. Zusätzlich gilt oft, dass sich dein Gehalt im Verlauf der Zeit steigert. Übrigens: Als Trainee bei der VGH verdienst du gemäß der Tarifgruppe 6 des Tarifvertrages für das private Versicherungsgewerbe. Durchschnittlich liegt es laut dem Trainee-Geflüster bei 39.600 Euro brutto im Jahr.

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Traineeprogramm bei der VGH

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