junge Frau verzweifelt zwischen ein paar Büchern

Stress im Studium? So bleibst du gechillt und erfolgreich

Vorlesungen, Tutorien, Hausarbeiten, Referate. Zwischendurch den ersten eigenen Haushalt schmeißen und jobben. Hobbys und Freunde sollen auch nicht zu kurz kommen. Stress ist im Studium an der Tagesordnung. Andauernd unter Strom zu stehen – das macht dich nicht nur unglücklich, sondern im schlimmsten Fall krank. Lass es nicht so weit kommen! Unsere 13 Tipps helfen dir, gechillt und erfolgreich zu studieren!

Das erfährst Du in diesem Artikel

Was ist Stress eigentlich und wozu ist er gut?

Für unsere Vorfahren war Stress überlebenswichtig: In Gefahrensituationen schüttet der Körper Stresshormone aus, Puls und Atmung werden schneller – wir befinden uns in Alarm- und Fluchtbereitschaft versetzt. Heute musst du bei Stress nicht gleich fliehen. Zur passenden Zeit kann Stress deine Sinne schärfen und deine Leistungsfähigkeit fördern. Wenn Stress andauert, schadet er aber deiner Gesundheit.

1. Sieh Stress nicht nur negativ!

„Na, wie geht’s?“ „Ach, mal wieder Stress …“ Ob Stress mit dem Partner, mit der Familie oder im Studium – bei vielen Menschen bestimmt Anspannung den Alltag. Manchmal ist der Druck selbst gemacht. Natürlich bedeutet es Stress für Körper und Geist, unvorbereitet in eine Prüfung zu gehen. Wer jedoch versucht, den Nebenjob, den Partner und die Urlaubsplanung unter einen Hut zu bekommen, anstatt zu lernen, brockt sich den Stress selbst ein. Statt Stress immer nur negativ zu sehen, solltest du deine Einstellung überprüfen: Vielleicht tut ein bisschen Stress im Studium ja sogar ganz gut, um in die Gänge zu kommen?

2. Finde deine Stressursache heraus!

Bei dir ist Stress nicht nur ein Modewort? Dann solltest du schleunigst herausfinden, was den Stress im Studium verursacht. Ist es das hohe Lernpensum? Plagen dich finanzielle Sorgen oder bist du durch deinen Nebenjob gestresst? Nur wenn du die Ursache kennst, kannst du den Stress im Studium auch bewältigen. Und dann etwa ein Semester dranhängen, einen Studienkredit aufnehmen, den Nebenjob aufgeben oder dir eine Beschäftigung suchen, die dir mehr Spaß bereitet.

3. Sei dir der neuen Situation bewusst!

In der Schule hast du jede Klausur ohne Schwierigkeiten gemeistert und zu Hause haben sich deine Eltern um alles gekümmert. Im Studium sieht das womöglich anders aus: Du bist auf dich allein gestellt und merkst, dass gute Note nicht von selbst kommen. Muss das ein Problem sein? Nicht, wenn du selbstbewusst an die Sache herangehst! Mach dir vor Beginn des Studiums bewusst: Jetzt wird sich vieles ändern. Sieh den Prüfungsstress und die Wohnungssuche als Herausforderungen an und nicht als Gefahr, zu scheitern.

4. Lass dich nicht von anderen verrückt machen!

Kaum ein Studiengang, in dem die Studenten sich nicht miteinander vergleichen. „Hast du für die Klausur schon gelernt?“ „Welche Note hast du in der Hausarbeit bekommen?“ „Ich saß am Wochenende jeden Tag zehn Stunden in der Bibliothek und hab gelernt.“ Solche Fragen und Bemerkungen können stressen, wenn du dich davon beeinflussen lässt. Doch du hast eigene Ziele, die du mit dem Studium erreichen möchtest. Ist ein Einser-Abschluss für den Traumjob überhaupt nötig? Hast du wirklich Vorteile, wenn du das Studium in Regelstudienzeit abschließt? Du musst nicht ein Jahr im Voraus einen Praktikumsplatz sicher haben und bis spät abends zwischen Büchern sitzen, nur weil andere das so machen.

5. Halte eine Work-Life-Balance!

Du bist so schlau und achtest auf eine gesunde Work-Life-Balance. Der Freizeitausgleich zum Arbeitspensum ist nämlich nicht nur eine Erfindung für Arbeitnehmer. Wer sich zwischen den Lerneinheiten ausreichend Raum für Freizeit und Erholung lässt, läuft weniger Gefahr, unter Stress im Studium zu leiden. Plane in den Unialltag ganz bewusst Pausen ein, in denen du etwas tust, das dir wirklich Spaß bereitet: Schaue zum Beispiel einen Nachmittag lang nur deine Lieblingsserie, mache einen langen Spaziergang, lies ein Buch im Café oder fahre mit dem Fahrrad zum See. Hauptsache, du hast Ablenkung und bekommst den Kopf frei.

Freunde trinken zusammen Kaffee
Entspann dich bei einem Käffchen mit deinen Freunden!

6. Lebe gesund!

Freizeit ist das eine, ein gesunder Lebensstil das andere. Um Stress im Studium gar nicht erst aufkommen zu lassen oder den Studiums-Stress besser bewältigen zu können, musst du gerüstet sein: Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung hilft dir dabei. So sammelst du genug Energie und bleibst leistungsfähig. Übrigens: Ausreichend Schlaf gehört ebenfalls zu einer gesunden Lebensweise, nur so kannst du dir das Gelernte wirklich merken.

7. Bekämpfe Schlaf- und Konzentrationsprobleme!

Wenn du erholsamen Schlaf nur aus Träumen kennst und kaum einer Vorlesung aufmerksam folgen kannst, leidest du unter Schlafproblemen und Konzentrationsschwierigkeiten. Entspannungstechniken können dir helfen, deine Gedanken zu fokussieren und sie für einen erholsamen Schlaf auch wieder loszulassen. Probiere es doch mal mit Meditation, Yoga oder autogenem Training. Vielleicht bietet der Hochschulsport auch entsprechende Kurse an, mit denen du Stress im Studium bewältigen kannst.

Frauen machen Yoga in einer Sporthalle
Stressbewältigung in der „Sonnengruß“ oder „Krieger“-Position

8. Teile dir dein Lernen ein!

Dein Uni-Alltag sollte durchgeplant und strukturiert sein, wenn du Stress im Studium vermeiden möchtest. Dein Vorlesungsplan bildet die Basis. Daneben solltest du dir Zeit für die Vor- und Nachbereitung, die Tutorien und Lerngruppen einplanen. Für den Freizeitausgleich blockst du dir ebenfalls Zeiten. So verlierst du nie die Motivation und kannst dich immer wieder mit frischem Kopf hinter die Skripte klemmen.

9. Organisiere dich mit To-do-Listen

Du weißt nicht, wo du mit dem Lernen und Nachfassen anfangen sollst? Lege dir To-do-Listen an. Ordne die einzelnen Punkte nach Priorität und setze dir selbst Deadlines, sollte der Professor keine vorgeben. Und dann: Erst eine Aufgabe beenden, bevor du eine andere beginnst.

10. Schiebe nichts auf!

Aufschieberitis? Nein danke! Indem du schon zu Beginn des Semesters Vorlesungen nach- und vorbereitest, sparst du hinten raus Zeit. Verpasst du beim Lernstoff dagegen den Anschluss, ist Stress im Studium vorprogrammiert. Mit dem Lernen kommst du dann kaum noch hinterher. Also: Schiebe nichts auf, sondern erledige sofort, was du schaffst.

11. Baue dir ein Netzwerk auf und pflege es!

Du verstehst dich mit deinen Kommilitonen gut? Perfekt! Dann leisten sie dir nicht nur während der Vorlesung und in der Mensa Gesellschaft, sondern leihen dir auch ihre Notizen, solltest du mal gefehlt haben. Du kannst mit ihnen Lerngruppen bilden und dich bei ihnen ausheulen, wenn dir alles über den Kopf zu wachsen scheint. Gemeinsam lässt sich Stress im Studium viel besser bewältigen!

Studenten lernen in einer Gruppe
Geteiltes Leid ist halbes Leid!

12. Erkenne Warnsignale!

Andauernder Stress im Studium macht dich krank, kann zu einem Burn-out führen. Bevor es zu dieser völligen Erschöpfung kommt, gibt der Körper dir Warnzeichen: Ständige Müdigkeit und Schlafprobleme, schlechte Laune, Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen, ein schwaches Immunsystem, Zukunftsängste und Panikattacken sind einige davon. Vielleicht haben diese Anzeichen auch andere Ursachen. In jedem Fall solltest du dich mit deinen Beschwerden an einen Arzt wenden.

13. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch!

Gib nicht auf, wenn du trotz To-do-Listen und Lerngruppe mit dem Stoff nicht hinterherkommst und der Stress im Studium überhandnimmt. Wende dich mit deinen Sorgen an Beratungsstellen deiner Hochschule. Die psychologische Beratung hilft dir beispielsweise, wenn du dich in deinen Erwartungen getäuscht hast oder erste Anzeichen von Burn-out wahrnimmst. Bei Lernschwierigkeiten und Prüfungsangst bieten die Beratungsstellen häufig Kurse an, mit denen du dein Lernmanagement verbessern, deine Schreibblockaden aufheben oder deine Vortragsweise verbessern kannst.

junge Frau verzweifelt zwischen ein paar Büchern

Nicht fürs Studium, sondern fürs Leben lernen!

To-do-Listen und Wochenpläne helfen dabei, das Zeitmanagement zu verbessern. Ein gutes Zeitmanagement ist nicht nur fürs Studium wichtig. Auch später im Berufsleben solltest du dich gut strukturieren können, um effizient zu arbeiten. Das können dir auch unsere jungen Kollegen bei der VGH bestätigen, die dir in unserem Karriereblog regelmäßig Einblicke in den Berufsalltag bei Niedersachsens größter Versicherung geben.

Ein Angebot der
VGH ÖVB

Ähnliche Beiträge

Kommentare sind geschlossen.