9 Apps, die in Zeiten von Corona dein Social Life retten

Das Einzige, was in Zeiten von Corona noch knapper ist als Klopapier? Der persönliche Kontakt. Social Distancing zwingt alle auf Distanz, auch die engsten Freunde, und macht #StayHome zum Motto der ganzen Nation. Oder besser gesagt der ganzen Welt. Aber auch, wenn Corona (wahrscheinlich jetzt schon der Anwärter auf das Unwort des Jahres) unser Offline-Leben auf ein Minimum schrumpfen lässt, so können wir uns immer noch auf anderen Wegen connecten. Wir zeigen dir die 10 besten Apps und Online-Tools, mit denen du dein Sozialleben 2.0 ans Laufen bekommst. Und zwar auf Distanz und ohne Ansteckungsgefahr.

9 Apps gegen Einsamkeit in der Corona-Isolation:

Hinweis: Bewerte bitte den Datenschutzhinweis der jeweiligen App für dich selbst.

Houseparty

Seinen Freunden und der Familie trotz Corona-Zeiten nahe sein? Dank verschiedenster Videochat-Tools, wie Skype, Google Hangourts, Jitsi, Zoom und Co. kein Problem. Aktuell mischt aber eine ganz neue App die gängigen Anbieter auf und spielt ganz oben in den Download-Charts mit: Houseparty kann nicht nur klassische Videotelefonie, sondern funktioniert nach einem ganz anderen Prinzip. Wie auf einer klassischen Party lernst du hier nämlich auch „fremde“ Menschen kennen. Und so gehts:  Wenn du ein Gespräch mit einem befreundeten Nutzer begonnen hast, wird diese Konversation als öffentlicher „Raum“ in der App angezeigt. Diesen können dann deine Freunde und die  Freunde deines Gesprächspartners sehen und – wenn sie wollen – der Konversation beitreten. Sobald jemand teilnimmt, wird der Raum auch dessen Freunden angezeigt und so vermischen sich die verschiedensten Kreise miteinander. Ähnlich wie auf einer richtigen Houseparty eben. Weiterer Clou: In der App könnt ihr nicht nur miteinander quatschen, sondern es gibt auch viele Mini-Games, wie „Wer bin ich“, Kartenspiele oder eine Art „Montagsmaler“. Zu gut, um wahr zu sein? Vielleicht, denn aktuell werden auf sozialen Netzwerken verschiedene Warnungen vor Houseparty verbreitet. Der Vorwurf lautet, dass durch die App Smartphones gehackt werden können. Beweise dafür gibt es allerdings keine. Houseparty selbst nahm bereits per Twitter Stellung dazu:

Falls deine Partylaune also noch nicht verflogen ist, findest du die kostenlose App sowohl im Appstore als auch im Google Play Store.

Tinder

Sich für ein Date zu verabreden, ist während der Corona-Krise einfach nicht möglich. Trotzdem: Nur weil man Single ist, heißt das nicht, dass man jetzt komplett isoliert leben muss. Andere Tools und Wege müssen her. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen auf Online-Plattformen wie Tinder tummeln. Erstens ist es ein netter Zeitvertreib, zweitens können wir so – trotz Isolierung – weiter nach der großen Liebe suchen, und drittens kann man sich auch in Quarantäne kennenlernen. Wer ein Match hat, muss sich eben kreative Methoden überlegen, wie man den anderen auch ohne Treffen näher kommen kann. Wie wäre es ganz oldschool mit Telefonieren oder Chatten? Das Schöne: Hier zählen tatsächlich Charakter und innere Werte. Außerdem steigt so die Vorfreude auf die Zeit nach der Corona-Krise. Tinder kann man sich kostenlos im App Store und Google Play Store downloaden.

Quizduell

Du hast Langeweile, aber nicht unbedingt Lust zu quatschen? Dann fordere deine Freunde doch zum „Quizduell“ heraus. Ihr könnt dabei durch sechs Runden in den unterschiedlichsten Kategorien um die Wette quizzen und eure grauen Zellen in Bewegung bringen. Pro Runde werden jeweils drei Fragen gestellt, bei denen du für jede richtige Antwort einen Punkt bekommst. Am Ende der Partie gewinnt der- oder diejenige mit den meisten Punkten. Logisch. Die Quizduell-App gibt es für iPhone und Android-Nutzer. Übrigens: Wenn deine Freunde gerade keine Zeit haben, kannst du auch gegen andere Spieler aus ganz Deutschland antreten.

Nebenan.de

Wie sagte schon Helmut Schmidt einst so schön: „In der Krise zeigt sich der Charakter“. Was wir jetzt in den Krisenzeiten von Corona merken, ist nicht nur ein völlig neues Gefühl von Gemeinschaft, sondern auch von Zusammenhalt. Vor allem die Nachbarschaftshilfe erlebt ein wahres Comeback. Nebenan.de gibt es zwar schon seit vielen Jahren, aber jetzt schwappt eine regelrechte Welle der Solidarität durch das Netzwerk. Wer möchte, kann sich hier direkt mit seinen Nachbarn austauschen und auch seine Hilfe für Menschen aus Risikogruppen anbieten. Die nette 60-jährige Dame von nebenan freut sich bestimmt darüber, wenn du ihr etwas aus dem Supermarkt oder der Apotheke mitbringst. Falls du selbst etwas Beistand brauchst, findest du hier garantiert jemanden, der dir hilft. Nebenan.de kannst du im Browser abrufen, es gibt die Community aber auch im Appstore oder bei Google Play.

United We Stream

Okay, United We Stream ist keine App, aber trotzdem eine coole Idee, um in Quarantäne etwas Normalität einkehren zu lassen. Ganz nach dem Motto: Wenn wir schon alleine feiern, dann aber richtig, verwandelt der Live-Video-Stream der Berliner Clubszene dein Zuhause blitzschnell in eine Tanzfläche oder Konzerthalle. Beinahe jeden Abend werden unter www.unitedwestream.berlin DJ-Sets oder Livemusik übertragen. Klar, so ein Clubgefühl lässt sich vielleicht nicht digitalisieren, aber ein bisschen vorm Laptop tanzen ist doch besser als nichts. Wer sich für einen schönen Abend Home-Clubbing bedanken möchte, kann direkt auf der Seite auch etwas spenden. Mit der Unterstützung soll die Clubszene gerettet werden, die jetzt durch die Corona-Pandemie durch besonders schwere Zeiten geht.

Beer with me

Die Idee hinter Beer with me ist eigentlich, dass man seinen Freunden ganz unkompliziert mitteilen kann, wo man gerade Bier trinken ist. Diese können dann einfach eine Karte öffnen und sehen, welche Freunde wo genau zusammensitzen.

Zugegeben, in den Zeiten von Corona sind das zwar die eigenen vier Wände, trotzdem gibt es noch eine witzige Zusatzfunktion und zwar ein „virtuelles Zuprosten“. Das ist lustig, eine nette Geste und das Getränk schmeckt danach garantiert auch viel besser. Beer with me gibt es kostenlos für iOS– und Android-Smartphones. Cheers!

Instagram

Ein Leben ohne soziale Netzwerke war für viele schon vor den Zeiten von Corona undenkbar. Doch jetzt werden Instagram und Co. quasi zum Tor zur Welt. Hier können wir weltweit mit unzähligen Nutzern kommunizieren. Via Storys kann man am Quarantäneleben anderer teilnehmen, sich inspirieren, informieren oder auch einfach unterhalten lassen. Der Kreativität sind, ein wenig platt daher gesagt, keine Grenzen gesetzt. Außerdem bietet die Plattform neue Tools, um sich trotz Isolation verbunden zu fühlen. Eins davon heißt „Co-Watching“ und ermöglicht dir, gemeinsam mit deinen Freunden gespeicherte oder empfohlene Postings durchzusehen. Das Ganze geht über eine Videochat-Funktion, die über Direktnachrichten geöffnet werden kann. Außerdem gibt’s schon jetzt neue Social-Media-Trends und Formate, die durch die Corona-Krise entstanden sind. Sie reichen von Livestreams gegen Einsamkeit über lustige Challenges, bei denen man alte Kindheitsbilder teilt oder mit Klopapierrollen jongliert, Storys mit StayHome-Sticker bis zu Livekonzerten von bekannten Musikern. Denn selbst die Stars hocken gerade zuhause und langweilen sich. Irgendwie schön zu wissen, dass es gerade allen so geht wie dir, oder?

Jodel

So richtig viel erlebt man an den Tagen in Quarantäne nicht. Falls deinen Freunden und dir die Themen ausgehen, kannst du dich via App auch einfach mal nach neuen Gesprächspartnern umsehen. Mit Jodel kannst du nicht nur in Echtzeit mit den Menschen aus deiner unmittelbaren Nachbarschaft kommunizieren, sondern siehst auch, was in deiner Umgebung so los ist. Gerade jetzt ist es schließlich wichtig, immer up to date an der News-Front zu sein. Aber auch Lustiges zur Unterhaltung wird hier geteilt. Du findest die App im Appstore oder bei Google Play. Es ist die Gelegenheit, der ganzen Quarantäne-Situation die Stirn zu bieten und trotz Social Distancing neue Menschen kennenzulernen. Übrigens: Jodel bezeichnet sich selbst als hyperlokale Community. Hyper, hyper – auf geht‘s!

Sims

„Rosebud, Rosebud, Rosebud“ – jeder, der schon einmal Sims gespielt hat, wird sich garantiert an Cheats wie diesen erinnern. Die Corona-Zeit ist eine gute Gelegenheit, um dieses altbekannte Spiel wieder zu aktivieren. Denn in der Welt der Sims gibt es kein Virus, das das gesamte Sozialleben stilllegt. Hier kannst du einen Sim erstellen, dein perfektes Zuhause gestalten und vor allem eins: Freunde treffen. Zugegeben: Diese App bringt zwar dein privates Sozialleben nicht auf Hochtouren, dafür kannst du dir hier eine ganz eigene Realität erschaffen. Und wer würde gerade nicht gern dem Real Life für ein paar Stunden entfliehen? Die Sims gibt es sowohl für iPhones als auch für Android-Geräte

Wie du siehst: Not macht eben erfinderisch. Und zeigt uns eben auch, welch großes Geschenk die Digitalisierung für die Menschheit ist. Mit Social Media, Video-Anrufen und Online-Spielen werden wir auch diese völlig verrückte Zeit überstehen. Und können uns trotz Social Distancing nahe sein.

CyberSchutz

Ein Leben ohne Internet? Für viele unvorstellbar. Kein Wunder, denn das Smartphone ist unser treuer Begleiter und eröffnet uns eine virtuelle Welt, in der wir unsere Freunde treffen, shoppen, uns informieren oder inspirieren. Doch die vielen Chancen und Möglichkeiten werden auch von Kriminellen genutzt. Ein falscher Klick, ein fahrlässiger Umgang mit Passwörtern und schon haben Hacker Zugriff auf unsere ganz persönlichen Daten. Mit dem VGH-CyberSchutz kannst du dich vor den Gefahren und den möglichen drastischen Folgen schützen. Wer aus Bremen oder Bremerhaven kommt, findet hier alle Informationen zum CyberSchutz der ÖVB.

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VGH ÖVB

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