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Präsentationen: Tipps und Tricks für deinen Vortrag

Ob im Studium oder Job, vor kleinem oder großem Publikum: Einen Vortrag oder eine Rede zu halten fällt den wenigsten leicht. Den meisten sogar ziemlich schwer. Ganz nach dem Motto: „Was, wenn ich den Faden verliere und auf einmal nicht mehr weiter weiß?“ Schwitzige Hände, Herzrasen, zitternde Knie! Keine Panik: Wir nehmen dir die Angst vor der Präsentation und zeigen dir, wie du das Präsentieren lernen kannst. Dies sind unsere besten Präsentations-Tipps!

Präsentations-Tipp: Üben, üben, üben!

Du musst eine wichtige Präsentation halten, scheust dich aber davor? Das ist normal. Jeder Sprecher ist mehr oder weniger aufgeregt. So ein Vortrag hält sich schließlich nicht von allein und will gut vorbereitet sein.
Im Vorfeld investierst du viel Zeit und Mühe, musst Entscheidungen bezüglich der Inhalte treffen und dich mit der Präsentationssoftware PowerPoint auseinandersetzen. Und bei dem Vortrag selbst kommt es darauf an, die Inhalte gut rüberzubringen und überzeugend vorzutragen.
Sicher und flüssig vor einem größeren Publikum zu präsentieren, kannst du lernen. Während des Studiums werden sich Gelegenheiten bieten. Ergreife sie, auch wenn es Überwindung kostet.
Wenn möglich, halte mehrmals freiwillig eine Präsentation. Dein Engagement und die Routine, die du dir aneignest, werden sich später im Berufsleben auszahlen. Spätestens dann, wenn du quasi gar keine andere Wahl hast, als eine Präsentation vor Kunden oder Kollegen über die Bühne zu bringen.

Warum haben wir Angst vor einer Präsentation?

Es gibt Leute, die sind vor einem Vortrag ein bisschen nervös. Und es gibt andere, die haben regelrecht Panik. Für Redeangst, der Fachausdruck lautet Logophobie, gibt es grundsätzlich drei Erklärungen:
● Angst, zu versagen und die Ablehnung der Gruppe zu erfahren.
● Angst, ausgelacht zu werden und sich zu blamieren.
● Angst, im Mittelpunkt zu stehen, von allen beobachtet zu werden.

Für einen professionellen Vortrag: Präsentation gut vorbereiten

Wie viele Präsentationen hast du erlebt? Und wie viele davon waren fesselnd und haben dich total begeistert? Wahrscheinlich die wenigsten. Worauf musst du bei einer Präsentation achten, um es besser zu machen?
Entscheidend für das Gelingen ist zunächst eine gewissenhafte Vorbereitung. Stelle dir ganz zu Anfang folgende Fragen:

● Was möchte ich mit meiner Präsentation vermitteln?
● Wen spreche ich eigentlich an – Anfänger oder Experten?
● Spreche ich frei oder habe ich technische Unterstützung?

Anschließend überlegst du dir ein Konzept. Wie soll deine Präsentation ablaufen? Was ist die Kernbotschaft? Versuche, den gesamten Vortrag in drei Sätzen zusammenzufassen. Was nicht relevant ist, lässt du weg. Stopfe nicht zu viele Inhalte in deine Präsentation. Tipp: Präsentationen sollten möglichst nicht länger als zehn bis fünfzehn Minuten dauern.
Was den Inhalt betrifft, heißt es: Recherche, Recherche, Recherche. Du möchtest Wissen vermitteln und zum Nachdenken anregen. Also musst du dich zum Experten machen und bestens über die Inhalte Bescheid wissen.
PowerPoint ist ein beliebtes Hilfsmittel bei Vorträgen. Die Folien sollen deinen Vortrag aber lediglich visuell unterstützen und nicht im Mittelpunkt stehen. Lies nicht einfach nur ab, was die Zuschauer sowieso schon sehen! Eine gute Folie müssen die Betrachter innerhalb von Sekunden erfassen können. Verwende daher keine unleserliche Schnörkelschrift. Auch grelle Farben wirken abschreckend. Viel wichtiger als das, was auf den Folien steht, ist das, was du erzählst.
Hast du deine Präsentation fertig vorbereitet, solltest du deinen Vortrag üben. Sprich laut und deutlich, finde ein angenehmes Erzähltempo und achte auf deine Körperhaltung. Es hilft, wenn du deinen Vortrag filmst, die Aufnahmen im Anschluss anschaust und mit einem Vertrauten analysierst.

Junger Mann hält eine Presentation vor ein paar Mitarbeiter
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Wissen, wie’s läuft: Der VGH-Karriereblog informiert

Vom Trainee bis zum Quereinsteiger: Auf dem Karriereblog der VGH geben jüngere und ältere Kollegen interessante Einblicke in ihren vielseitigen Berufsalltag bei der größten Versicherung Niedersachsens. Dort erfährst du, welche Karrieremöglichkeiten die VGH bietet, kannst dich über aktuelle Stellenangebote informieren und von fundierten Expertentipps profitieren.

Präsentation halten: Mit diesen Tipps rockst du den Vortrag!

Tipp für die Präsentation und gegen Lampenfieber: locker bleiben. Sei du selbst, verstelle dich nicht. Trage Kleidung, in der du dich wohlfühlst. Sei ausgeschlafen und wach. Atme vor deinem Auftritt mehrmals tief ein und aus. Mache ein paar Sprechübungen wie „Ma-Me-Mi-Mo-Mu“.
Und wie präsentiere ich nun richtig? Wichtig sind Spannungsbogen sowie ein roter Faden. Es hilft, am Anfang eine Erwartungshaltung beim Publikum zu wecken. Sonst kannst du die Zuhörer schnell verlieren. Abgestandene Begrüßungsfloskeln kannst du dir sparen. Provoziere das Auditorium lieber mit einer steilen These, überrasche es mit verblüffenden Fakten. Sei kreativ, aber nicht verkrampft komisch.
Für eine gelungene Rede musst du deine Zuhörer verbal fesseln und mit ihnen interagieren. Das hält wach. Das Publikum ist Teil des Vortrags, beziehe es also mit ein. Stelle Fragen, erzähle eine spannende Geschichte.
Sprich in kurzen Sätzen mit klarer, ruhiger Stimme. Gehe strukturiert vor und vertröste deine Zuhörer nicht mit Sätzen wie „Darauf gehe ich später noch ein.“ Für ein selbstsicheres Auftreten solltest du möglichst frei erzählen können. Karteikarten geben Sicherheit – aber bitte nur Stichwörter notieren!
Wiederhole Wichtiges und mache auch mal eine Pause. Dann können beide Seiten kurz Luft holen.
Wie du dich selbst am besten präsentierst? Lass deinen Blick schweifen. Schaue deine Zuhörer an, kehre ihnen nicht den Rücken zu – und verstecke dich nicht hinter deinem Laptop oder Rednerpult

In einem Seminarraum hält ein Tutor einen Vortrag vor Studendet, die ihre Haende heben
Binde dein Publikum aktiv mit ein in deinen Vortrag.

Diese Präsentations-No-Gos solltest du vermeiden!

Du möchtest, dass dein Vortrag ein Volltreffer wird? Dann achte nicht nur darauf, was du sagst, sondern wie du es sagst und was du dabei mit deinen Händen anstellst. In den Hosentaschen zum Beispiel haben deine Hände nichts verloren, halte sie oberhalb der Gürtellinie.
Verschränke deine Arme nicht vor der Brust, das signalisiert Ablehnung. Forme stattdessen hin und wieder die Merkel-Raute oder halte deine Karteikarten fest. Versuche, nicht übermäßig herumzufuchteln. Nimm einen festen Stand ein; die Beine zu überkreuzen oder das Gewicht nur auf ein Bein zu verlagern, strahlt Unsicherheit aus. Eine starke Körperhaltung schafft dagegen Selbstbewusstsein.
Du kannst dich auch bewegen, aber tigere nicht die ganze Zeit auf und ab, das wirkt unruhig. Sprichst du gelangweilt, leise und monoton, wird dein Publikum dir nicht folgen wollen. Das wird aber auch passieren, wenn du viel zu hastig, unstrukturiert und ohne Punkt und Komma lediglich das abliest, was auf deinen ohnehin überladenen Folien steht.

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