Sechs Dinge, die du als Autofahrer vor dem Wintereinbruch erledigen solltest

Spätestens, wenn die Regale sich mit Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsmännern füllen, ist es an der Zeit für deine Mission als Autofahrer. Sie lautet: dein Auto winterfest machen! Denn je eher du anfängst, desto besser. Wir sagen dir, welche Dinge dein Auto jetzt braucht, damit der Winter kommen kann!

Das erfährst Du in diesem Artikel

Wechsel die Sommerreifen!

Wenn du bei Eis und Schnee ohne Winterreifen losfährst, riskierst du Einschränkungen beim Versicherungsschutz, Bußgeld und Punkte in Flensburg. Noch dazu bist du eine Gefahr für dich und andere Verkehrsteilnehmer – auch wenn die gesetzliche Pflicht erst dann greift, wenn wirklich Schnee und Eis liegt. Bloß in der Praxis ist es natürlich keine gute Idee, in der Minute des ersten Schneefalls mit dem Reifenwechsel anzufangen. Also jetzt schon loslegen und dein Auto winterfest machen. Du kannst das selbst angehen oder dafür in die Kfz-Werkstatt fahren. Wichtig: Ab 2018 gelten neu produzierte Reifen nur dann als Winterreifen, wenn sie mit dem „3 Peak Mountain Snow Flake“-Kennzeichen (Schneeflockensymbol auf der Flanke) gekennzeichnet sind. Auch gut zu wissen: Per Gesetz müssen deine Winterreifen mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe haben. Laut dem ADAC sollten es aber deutlich mehr sein. Nämlich genau 4 Millimeter!

Lass deine Batterien testen!

Die laut dem ADAC häufigste Winterpanne: die Autobatterie. Spinnt die Batterie schon bei milden Temperaturen, dann wird sie im Winter unter Garantie zum Problem. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, wie es um die Funktionsfähigkeit deiner Batterie steht, kannst du zuhause den Selbsttest machen. Dazu das Auto in voller Dunkelheit vor eine Wand stellen und alle Energieverbraucher anmachen, anschließend den Motor starten. Wenn das Licht schon kurz nach dem Start schwächelt, dann ist dies ein erster Indikator für eine schwächelnde Batterie. Lieber jetzt einen Termin in der Werkstatt machen, als im Winter auf der Straße liegen bleiben. Falls es doch mal passiert: Lies hier, mit welchen Tipps du eine Autopanne überstehst.

Autofahren im Winter: Die erste Vorbereitung beginnt im Kopf

Wenn du dich im Winter auf die Straßen begibst, ist es sinnvoll, für deine Wege mehr Zeit einzuplanen als üblich. Der größte Fehler, den du machen kannst, ist aus Zeitdruck nur unzureichend für Sicht zu sorgen oder auf glatten Wegen schnell zu fahren. Außerdem solltest du dich, bevor es ins Auto geht, mental auf die Situation einstellen. Das beginnt auch damit, dass du dir morgens den Wetterbericht anschaust und Utensilien wie Eiskratzer oder Enteisungsspray parat hast.

Mach den Lichttest!

Stell dir vor: Es ist regnerisch und du bist mit dem Auto auf der dämmrigen Landstraße unterwegs. Jetzt wäre höchste Zeit, dein Fernlicht anzustellen. Doch alles, was passiert, ist, dass dir die entgegenkommenden Fahrzeuge per Lichthupe zu verstehen geben, dass bei dir einiges im Argen liegt. Horror! Diese oder ähnliche Situationen kannst du verhindern, wenn du dich zu Beginn der Wintersaison einmal in die Werkstatt deines Vertrauens begibst, um alle Blinker, kleinen Lämpchen und die Lichtanlage zu checken. Im Falle eines Unfalls kann dich das nicht vorhandene oder zu schwache Licht teuer zu stehen kommen.

Überprüfe den Frostschutzmittel-Stand!

Ganz einfach: Ohne ausreichend Kühlerfrostschutzmittel ist dein Auto bei kalten Wintertemperaturen verloren. Ansonsten kann sich in den Leitungen ungehindert Eis bilden. Und jeder weiß, das ist schon bei Bierflaschen, die im Kühlfach vergessen wurden, ziemlich unangenehm. Die Folgen im Auto sind noch um einiges schlimmer: gesprengte Leitungen, gerissene Motorblöcke oder überhitzte Motoren. Also her mit dem Frostschutz! Das hochgiftige Mittel, das auf keinen Fall zur Lagerung in Trinkflaschen abgefüllt werden darf (bunt, riecht gut, Kinder sind neugierig), wird zum Kühlwasser hinzugegeben. Obacht! Diese Mischung darf keinesfalls willkürlich passieren, denn Kühlwasser und Frostschutzmittel müssen zusammenpassen. Bitte sorgfältig Hersteller-Kompatibilität überprüfen, sonst schadet man dem Motor ebenso. Und auch der Frostschutz für die Scheibenwaschanlage will bedacht werden. Hier auf gute Qualität des Produkts achten, da sonst Schlieren und Sedimente zum Problem werden.

Denk an die Kleinigkeiten!

Und ja, auch beim Auto gilt: Kleinvieh macht Mist. Die Rede ist von Steinschlägen, die bei Kälte zum Glasbruch führen können, zugefrorenen Türdichtungen und vereisten Schlössern, rissigen Scheibenwischern und nicht funktionierenden Blinkern. Mit Steinschlägen fährt man am besten immer direkt zur Werkstatt, gegen gefrorene Dichtungen hilft in der Not nur der Föhn oder warmes Wasser. Noch besser: Schon bevor es friert, vorbeugen und sie mit geeigneter Gummipflege behandeln. Zugefrorene Schlösser lassen sich mit Enteiser-Spray behandeln, welches nicht im Auto aufbewahrt werden sollte. Bitte unbedingt geduldig bleiben, selbst abgebrochene Schlüssel werden von Versicherungen nicht bezahlt.

Rüste dein Notfall-Kit auf

Wenn du im Winter auf den Straßen unterwegs bist, lohnt es sich, dein Notfall-Kit zu erweitern. Packe vorsichtshalber eine Decke auf die Rücksitzbank. Denke auch an Handschuhe und Kratzer zum Eiskratzen und ein Starthilfekabel, so machst du dein Auto winterfest und bist gegen alles gewappnet. Falls du vorhast mit dem Auto in die Berge zu fahren, solltest du zusätzlich Schneeketten parat haben.

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Sicher unterwegs

Im Winter mit dem Auto fahren, ist doppelt gefährlich. Blitzeis, ein Schneesturm oder einfach nur matschig-glatte Straßen: kombiniert mit dem üblichen Verkehrswahnsinn, birgt dies ungeahnte Gefahren. Ob ein kleiner Auffahrunfall oder die Massenkarambolage auf der Autobahn: Die Kfz-Versicherung der VGH ist für dich zur Stelle und schützt dich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Du kommst aus Bremen oder Bremerhaven? Hier findest du alle Infos zur Kfz-Versicherung der ÖVB. Übrigens: Wenn du gerne längere Touren mit deinem Auto unternimmst, bietet der Schutzbrief „AutoPlus“ von der VGH und der ÖVB europaweit schnelle Hilfe bei Pannen, Unfällen oder Diebstählen.

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