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Gut bezahlte und kreative Ausbildungsberufe: Jobs mit Zukunft

Was kommt nach der Schule: Ausbildung oder Studium? Viele Abiturienten glauben, sie müssten an die Uni, um überhaupt einen Job zu finden. Die berufliche Karriere gelingt aber auch ohne Bachelor und Master. Mit einer Ausbildung hast du ebenfalls Aussicht auf einen sicheren Job mit gutem Gehalt. Welche kreativen Ausbildungsberufe in Zukunft besonders begehrt sein werden und mit welchen Ausbildungen du schon am Anfang deiner Laufbahn satte Löhne einstreichen kannst, verraten wir dir hier.

Eine Ausbildung, tausend Möglichkeiten

Du hast den Schulabschluss in der Tasche, aber noch keinen Plan, was du werden möchtest? Verständlich! Die Auswahl an Ausbildungsberufen ist riesig. Vielleicht weißt du ja schon, in welche Richtung es gehen soll.

  • Möchtest du gern im Büro oder in engem Austausch mit Menschen arbeiten?
  • Bist du kreativ und handwerklich begabt?
  • Gehst du geschickt mit Zahlen um?
  • Sind dir ein hohes Gehalt und Aufstiegschancen wichtig?
  • Bestehst du auf geregelte Arbeitszeiten oder bist du auch bereit, im Schichtdienst tätig zu sein?

Je nach Präferenz fallen bestimmte Ausbildungsberufe ohnehin weg.

Kreativer Ausbildungsberuf
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Karriereblog: Vielfalt bei der VGH

Mitarbeiter einer Versicherung sitzen nur im Büro und sortieren Akten? Der Karriereblog der VGH beweist das Gegenteil: Mache dir ein Bild vom vielseitigen Berufsalltag bei Niedersachsens größtem regionalen Versicherer.

Dein Talent ist gefragt: Kreative Ausbildungsberufe

Kreativität hat nicht nur mit Kunst und Handwerk zu tun. Kreativ zu sein bedeutet, eigenständig Lösungen zu finden, Ideen für neue Strukturen und Vorgehensweisen zu haben und die vorhandenen Fähigkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden. Es gibt eine ganze Reihe kreativer Ausbildungsberufe. Hier einige Beispiele:

  • Naturfreunde können als Garten- und Landschaftsbauer oder Floristen tätig sein.
  • Architekturfans lassen sich zum Bauzeichner ausbilden.
  • Personen mit einem Sinn für Ästhetik werden Schneider oder Raumausstatter.
  • Freunde des guten Geschmacks arbeiten als Bäcker, Koch oder Konditor.
  • Wem Schönheit wichtig ist, wird Friseur, Kosmetiker oder Maskenbildner.
  • Begabte Handwerker sind als Tischler, Maler und Lackierer gefragt.
  • Wer ein Auge fürs Detail hat, absolviert die Ausbildung zum Mediengestalter oder Grafikdesigner.

Kreativität ist in vielen Ausbildungsberufen gefragt

Selbst Softwareentwickler und Erzieher müssen in ihrem Beruf ihre Kreativität unter Beweis stellen: Technische Lösungen zu finden und Kinder sinnvoll zu beschäftigen erfordert Einfallsreichtum.

Nah dran: Soziale und medizinische Ausbildungsberufe

Hast du eine soziale Ader, kommen erzieherische, pflegerische und medizinische Ausbildungsberufe infrage. Diese sind zudem Ausbildungsberufe mit Zukunft: Die Gesellschaft wird immer älter, der Bedarf an Pflege und Betreuung dementsprechend immer größer. Da es in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf Kitaplätze gibt, sind Erzieher sehr gefragt.

Bei den folgenden Ausbildungsberufen hast du regelmäßig mit Menschen Kontakt, kannst ihnen mit deinen fachlichen und persönlichen Fähigkeiten helfen und ihr Leben verbessern:

  • Hörakustiker
  • Alten- und Krankenpfleger
  • Logopäde
  • Augenoptiker
  • Erzieher
  • Zahnarzthelfer
  • Ergotherapeut
Gefragt wie nie: Auszubildende im Krankenpflegebereich.
Gefragt wie nie: Auszubildende im Krankenpflegebereich.

Zeig, was du drauf hast: Kaufmännische und technische Ausbildungsberufe

Digitalisierung, Energie, Chemie, Wirtschaft – Schlagworte, die in vielen Berufen eine große Bedeutung haben. Du kannst mit einer Ausbildung im kaufmännischen oder technischen Bereich die Zukunft vieler großer und kleinerer Unternehmen mitgestalten:

  • Kaufmann für Groß- und Außenhandel
  • Kaufmann im E-Commerce
  • Bankkaufmann
  • Kaufmann für Versicherungen und Finanzen
  • Informatikkaufmann
  • Steuerfachangestellter
  • Fachinformatiker
  • Fachkraft für Logistik
  • Mechatroniker
  • Elektroniker für Betriebstechnik
  • Umweltschutztechniker
  • Lebensmitteltechniker
  • Chemielaborant

Nach der Ausbildung Karriere machen

Wer eine Ausbildung macht, kann nicht aufsteigen? Von wegen! Stellst du dein Können unter Beweis, stehen dir in vielen Ausbildungsberufen steile Karrieren bevor. Du kannst dich nach der Meisterausbildung beispielsweise mit einer eigenen Firma selbstständig machen oder mit einer Weiterbildung oder einem Studium dein Wissen vertiefen und das nächste Level deiner Laufbahn erreichen. Bei der VGH arbeiten beispielsweise versierte Kfz-Sachverständige wie Bernhard Jäschke, die ursprünglich eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolviert haben.

Das hast du dir verdient: Bestbezahlte Ausbildungsberufe

Akademiker verdienen im Schnitt mehr als Fachkräfte und Handwerker. Allerdings: Ein Uni-Abschluss bedeutet keine Job-Garantie. Manche Bachelor- und Master-Absolventen arbeiten in Berufen, für die sie überqualifiziert sind. Andere Akademiker verdienen weniger als manch ein Meister, der mehr Anfragen erhält, als er mit seiner Firma bewältigen kann.

Viele kaufmännische und technische Ausbildungen zählen zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen. Zum Beispiel Finanzwirt/in, Sozialversicherungsfachangestellte/r, Elektroniker/in für Betriebstechnik oder Mechatroniker/in. So verdienen Azubis in Banken und Versicherungen wie der VGH sowie Sozialversicherungsfachangestellte in der Ausbildung vergleichsweise viel: 800 bis 1.100 Euro brutto im Monat sind im ersten Ausbildungsjahr möglich. Physiklaboranten und Mechatroniker verdienen in der Ausbildung ebenfalls gutes Geld: Im ersten Lehrjahr gibt’s monatlich rund 900 Euro. Machst du eine Ausbildung zum Fachinformatiker bei der VGH, bekommst du anfangs 972 Euro. Sogar in der Handwerksbranche finden sich sehr ordentlich bezahlte Ausbildungsberufe: Maurer sowie Beton- und Stahlbetonbauer sind mit rund 800 Euro Ausbildungsgehalt im ersten Jahr gut aufgestellt. Auch Polizisten und Fluglotsen haben zu Beginn ihrer Ausbildung mit einem Monatsgehalt von rund 1.000 bis 1.200 Euro bereits einen guten Verdienst.

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