Im Check: Der Traum vom Fertighaus in Niedersachsen

Eben noch im Mietshaus um die Kehrwoche gezofft, jetzt schon den Schlüssel zum Eigenheim umdrehen. Mit einer Aufstell-Immobilie im Rundum-sorglos-Paket scheint das möglich. Doch was sind eigentlich die Vorteile eines Fertighauses? Wo lauern Tücken, was gibt es im Vorfeld zu beachten und vorallem: Wie sicherst du dich beim Bauprozess richtig ab? Lies hier alles was du wissen musst, damit nichts schief geht. On top empfehlen wir die besten Fertighausanbieter in Niedersachsen.

Das erfährst Du in diesem Artikel

Was sind die Vorteile vom Fertighaus?

Soviel steht fest, Fertighäuser sind im Vergleich zu Massivhäusern weitaus günstiger. Grund dafür sind die Materialkosten (Hauptbestandteil der Fertighäuser ist nämlich Holz) und die standardisierten Formen, die durch die serielle Vorfertigung preisgünstiger und passgenau sind. Obendrauf hast du vertraglich festgelegte Fixkosten und somit keine bösen Überraschungen. Weiterhin spielt auch der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Denn die ist ja bekanntlich Geld. Wohingegen beim Bau eines Massivhauses Mörtel und Beton nunmal lange Trockenzeiten haben, ist beim Fertighaus bloß die Frage, wann die vorgefertigten Bauteile ankommen. Dies kann zwar manchmal bis zu einem Monat dauern, je nachdem wie ausgelastet die Fertigungsstätten sind. Einmal angekommen geht es jedoch fix: In der Regel benötigen geübte Lieferanten nicht länger als zwei Tage bis zum Richtfest. Ebenso für das Haus von der Stange spricht die abgestimmte Haustechnik. Hier harmonisiert alles miteinander, außerdem ist die Wartung der Technik in vielen Verträgen auch inklusive. Zudem bekommst du als Baufrau oder Bauherr im Idealfall einen langjährigen Kontakt, der in allen behördlichen Belangen gut aufgestellt ist und dir beratend zur Seite steht.

Das Fertighaus als Mini-Kraftwerk

Wusstest du, dass moderne Fertighäuser äußerst energiesparend sind? Grund dafür ist ihre präzise Bauweise, die der industriellen Fertigung zuzuschreiben ist. Dadurch lassen sich Fertighäuser auch als Plusenergiehaus konzipieren. Noch nie gehört? Das Konzept ist simpel: Plusenergiehäuser gewinnen mehr Energie als sie verbrauchen. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens senkst du deine persönlichen CO2 Emissionen und zweitens kannst du mit der zusätzlichen Energie sogar Geld verdienen, indem du deinen eigenen Strom wieder ins öffentliche Netz fließen lässt.

Was sind die Nachteile vom Fertighaus?

Nichts ist für die Ewigkeit, sagen zumindest die einen. Wie man es auch sehen mag, beim Fertighaus stimmt es leider. Im Unterschied zum Massivhaus beträgt die geschätzte Lebensdauer im schlimmsten Fall nur 45 Jahre. Klar ist auch, dass Fertighäuser gegenüber massiv gebauten Immobilien an Wert verlieren. Und wenn du TYP-IndividualistIn bist, dann solltest du dir darüber Gedanken machen, ob du damit leben kannst, dass dein Gestaltungsspielraum beim Hausbau notwendigerweise eingeschränkt sein wird. Wenn du wenig für Schema F übrig hast, wirst du viel zuzahlen müssen, um deine individuellen Wünsche zu befriedigen. Die Alternative ist das Fertighaus nach der Lieferung selbst auszubauen, es also nicht schlüsselfertig zu bestellen. So musst du zwar selbst ran, sparst jedoch enorm. Weiterer Nachteil: Hellhörigkeit. Fertighäuser bestechen nicht gerade durch dicke Wände.

Dem Bauchgefühl vertrauen

Um Pfusch am Bau zu vermeiden, solltest du dir viel Zeit für die Auswahl der Fertighaus-Firma lassen. Worauf man immer achten sollte, ist das eigene Bauchgefühl, schließlich geht es um nichts geringeres als dein erstes Haus. Lieber vier Angebote zurückweisen, weil es nicht gepasst hat, als das Erstbeste nehmen.

Tipp: Auch wenn viele Anbieter sehr weit entfernt von ihrem Standort ausliefern, empfiehlt es sich eine Firma zu konsultieren, die in der Nähe deines potentiellen Baugrunds ist. Dies rät die Verbraucherschutzorganisation für private Bauherren, da die Koordination oft schwieriger wird, je weiter die Baufirma und eventuelle Subfirmen voneinander entfernt liegen.

Welche Anbieter gibt es in Niedersachsen?

Es gibt eine Menge Fertighausanbieter in Niedersachsen. Um dich zu orientieren, kannst du folgende Kriterien nutzen:

  • Wie lange gibt es die Firma schon? Eingespielte Teams und ein gewisses Renommee sind immer von Vorteil!
  • Mit welchem Material arbeitet die Firma? Woher kommt es?
  • Gefallen dir die bereits realisierten Häuser der Firma?
  • Bieten die Anbieter Konzepte zum Thema Schallschutz an? (Ein immer wieder akutes Problem bei Fertighäusern)
  • Erkundige dich auf Social Media, zum Beispiel auf Instagram. Hier teilen viele Menschen ihre Erfahrung mit dem Thema Fertighausbau! #fertighausbau

Unsere Auswahl an Fertighausanbietern in Niedersachsen

Hier gibt es Fertighausparks in Niedersachsen

Was sind die Kosten für ein Fertighaus?

Diese Frage ist nicht allgemein zu beantworten, kommt es doch immer auf die individuellen Wünsche an. Hiermit wird übrigens bei der Produktion von Fertighäusern stets das meiste Geld gemacht. Grob gepeilt kann man  jedoch sagen, dass die Kosten für ein einfaches Fertighaus zwischen 120.000 und 150.000 Euro liegen. Billiger wird es, wenn du ein Ausbauhaus kaufst, dann musst du jedoch nach dem Aufbau durch deinen Anbieter selbst tätig werden. Los geht’s ab 75.000 Euro! Willst du es richtig groß, individuell angepasst und schlüsselfertig? Hier geht es ab 300.000 Euro los…Ende offen.

Welche Versicherungen sollte ich abschließen?

Hand aufs Herz: So ein Bauprojekt ist ein Lebenstraum und ein großes Abenteuer, und kann dabei ziemlich stressig werden. Egal, ob es nun ein Fertighaus ist, oder klassisch Stein auf Stein gestapelt wird. Denn mit Baubeginn steigt auch das Risiko eines potentiellen Schadenfalls durch zum Beispiel Naturgewalten, Vandalismus oder Leitungswasser. Mit der Bauleistungsversicherung der VGH bist du vor den finanziellen Folgen geschützt. Denn ein Hausbau bleibt immer abenteuerlich genug, finanziell stranden musst du deshalb nicht. Aber leider hört die Gefahr mit dem Ende des Hausbaus nicht auf. Mit einer Wohngebäudeversicherung (die schützt sogar schon während der Bauzeit bis zu 12 Monate kostenfrei gegen Feuerschäden) und einer zuverlässigen Hausratversicherung bist du jedoch auch für die Zeit danach gewappnet.

Baufinanzierung

Ohne Moos nichts los. Wenn du nicht in der luxuriösen Position bist, das Geld für dein neues Heim schon auf deinem Konto zu haben, musst du dich um eine Baufinanzierung kümmern. Bei den VGH Versicherungen helfen wir dir dabei und setzen uns gemeinsam zusammen, um dich optimal bei deinen Zukunftsplänen zu unterstützen. Du kommst aus Bremen oder Bremerhaven? Hier findest du alle Infos zur Baufinanzierung der ÖVB.

Ein Angebot der
VGH ÖVB

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