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Gute Vorsätze fürs nächste Jahr: So setzt du sie wirklich um

Na, hast du dir an Silvester mal wieder ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr überlegt? Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, bessere Work-Life-Balance? Cool! Aber mal ganz unter uns: Wie gut hat das in den letzten Jahren so geklappt? Wenn es dir so ähnlich geht wie uns, brauchst du wahrscheinlich ein paar Motivationshilfen, um deine Ziele dieses Jahr wirklich zu erreichen. Das Schöne: Eigentlich ist es gar nicht so schwer – du musst nur wissen, wie. Wir haben da ein paar Tipps für dich, wie die guten Vorsätze 2018 endlich Wirklichkeit werden.

Es muss DEIN Ziel sein!

Klar, Bewegung ist gesund und Rauchen ist schädlich – das ist nichts Neues. Aber Wissen allein ist eben noch keine Motivation. Willst du wirklich aufhören zu rauchen? Oder genießt du den blauen Dunst und bist nur genervt, weil dein Freund dir immer sagt, dass deine Klamotten stinken? Um deine guten Vorsätze umzusetzen, muss es wirklich DEIN Ziel sein.

Mach dir bewusst, warum du dir dieses Ziel gesteckt hast. Was dabei hilft: ein bisschen vorträumen. Die Jeans, die du unbedingt haben wolltest, die aber zwei Nummern zu klein ist – stell dir vor, wie toll du darin aussehen wirst. Du würdest gern Spanisch lernen, aber das ist so anstrengend? Überleg mal, wie genial der Trip durch Spanien wird, wenn du dich mit den Einheimischen unterhalten kannst!

Gute Vorsätze: Frau joggt und nutzt ihr Smartphone
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Motivation für langfristige Ziele

Solche gedanklichen Motivationshilfen sind vor allem für langfristige Ziele super, die uns nicht sofort belohnen. Beispiel gefällig? Altersvorsorge ist nicht das allerspannendste Thema. Du weißt aber: Eigentlich müsste man sich mal drum kümmern. Stell dir vor, wie schön es ist, im Ruhestand fit und unternehmungslustig zu sein – und sich das auch leisten zu können, statt jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen. Übrigens: Je eher du das anpackst, desto dicker ist dein finanzielles Polster später. Hier findest du alle Infos zur Vorsorge. Du kommst aus Bremen oder Bremerhaven? Hier geht es zu den Infos der ÖVB.

Deine Ziele erreichst du am besten mit der SMART-Regel:

Spezifisch – Formuliere ganz genau, was du erreichen willst.
Messbar – Kilogramm, Tage, Euro – gib deinem Ziel eine Messgröße!
Attraktiv – Du musst für diese Sache brennen.
Realistisch – Steck dir Ziele, die du tatsächlich erreichen kannst.
Terminiert – Überleg dir, bis wann du etwas schaffen willst.

Sag ganz genau, was du willst

„Mehr Sport“, „weniger Stress“, „gesünder Essen“ – alles gute Vorsätze, aber auch irgendwie schwammig. Viel besser:

  • „Ich will zweimal pro Woche für 45 Minuten Joggen gehen.“
  • „Zwei Tage im Monat gehören nur mir.“
  • „Fast Food gibt es höchstens einmal pro Monat.“

Je konkreter du deine guten Vorsätze formulierst, desto leichter wird es dir fallen, sie auch einzuhalten.

Gute Vorsätze: Mann schreibt Notitzen in ein Heft
Formuliere deine Vorsätze genau: Schreibe sie am besten auf.

Kleine Ziele und große Erfolge

Bei dem Wort „Marathon“ denkst du aktuell eher an Netflix-Binge-Watching als an Laufschuhe? Dann ist „Ich will 2018 den Iron Man gewinnen!“ vielleicht doch ein bisschen zu ambitioniert. Steck dir kleine Ziele, die du tatsächlich schaffen kannst – und freu dich, wenn du sie erreichst. Dieser Endorphin-Kick ist nämlich gleichzeitig ein Motivationsbooster für das nächste Vorhaben. Nicht mehr aus der Puste zu sein, wenn du die Treppe in den vierten Stock genommen hast, ist auch schon ein Erfolg! Deine guten Vorsätze kannst du schließlich jederzeit ausbauen.

Übrigens: Kleine Rückschläge sind kein Drama, sondern total menschlich. Du wolltest eigentlich weniger essen, bist gestern aber trotzdem kugelrund vom Besuch bei Oma zurückgekommen? Macht nichts. Deshalb musst du die guten Vorsätze ja nicht über Bord werfen. Heute achtest du einfach wieder drauf, was auf dem Teller landet.

Belohnungen als Anreiz

Und wo wir gerade beim Endorphin-Kick waren: Das menschliche Gehirn hat ein ganzes Belohnungszentrum. Du musst deine guten Vorsätze also nicht allein mit eisernem Willen umsetzen. Ein bisschen Tricksen mit Belohnungen ist voll in Ordnung – so funktionieren wir nun mal.

Leg vorher Belohnungen fest, die dir als Motivationshilfe dienen. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt:

Du selbst weißt am besten, was dich antreibt!

5 gute Vorsätze für eine bessere Welt

Gute Vorsätze müssen nicht immer egoistisch sein. Vielleicht steht ja auf der Liste für 2018 auch, dass du ein bisschen nachhaltiger und ökologischer leben willst? Dann sind hier ein paar Vorschläge:

  • zu einem Stromversorger mit Ökostrom wechseln
  • Fair-Trade-Kaffee trinken
  • weniger Essen wegschmeißen
  • wohltätige Organisationen unterstützen – z. B. mit Spenden-Apps wie ShareTheMeal
  • Plastikmüll vermeiden zum Beispiel dank Leitungswasser und Wassersprudler – Bonus: Kein Kistenschleppen mehr!

 

Such dir Unterstützung: Freunde, Profis, Apps

Deine guten Vorsätze musst du nicht allein meistern. Mit der passenden Unterstützung geht es oft leichter.

Freunde: Freunde sind bei guten Vorsätzen gleich doppelt hilfreich. Erzähl möglichst vielen Leuten von deinen Vorsätzen. Das baut Druck auf, die Sache auch durchzuziehen. Wer will schon gern zugeben, dass er es wieder nicht geschafft hat? Außerdem könnt ihr das Projekt vielleicht sogar zusammen anpacken und euch gegenseitig motivieren. Das klappt vor allem beim Sport ziemlich gut.

Profis: Du musst kein Genie sein, das alles alleine kann. Hol dir den Rat von Profis, die dir bei der Umsetzung deiner Ziele helfen. Das kann ein Fitnesscoach sein, der dir einen individuellen Trainingsplan erstellt. Ein Hypnotherapeut, der dir bei der Rauchentwöhnung hilft, oder eben ein Finanzexperte, der dir endlich das Ding mit der Altersvorsorge erklärt.

Apps: Mittlerweile gibt es ja Apps für fast alles. Das kannst du nutzen, um deinen inneren Schweinehund zu überlisten. Fitness-Tracker-Apps zum Beispiel werden dich freundlich daran erinnern, dass du dein Bewegungsziel heute noch nicht erreicht hast. Die Abnehm-App zeigt dir gnadenlos die Kalorien des letzten Schokoriegels und die Rauchstopp-App gibt dir Tipps, wie der Nikotinentzug leichter wird.

Gute Vorsätze: Frau bedient in Bahn ein Smartphone
Apps können dir helfen, deine Vorsätze einzuhalten.

Apps haben den großen Vorteil, dass sie deine Fortschritte aufzeichnen und messbar machen. Zu sehen, wie deine Leistungskurve steigt oder du das tägliche Schrittzahlziel erreichst, ist eine echte Motivationshilfe. Die meisten Apps bieten auch die Möglichkeit, deine Erfolge online zu teilen. So kannst du mit Freunden eine Challenge draus machen oder einfach mal ein bisschen damit angeben, was du schon geschafft hast.

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