Checkliste für den Umzug: Paar macht To-Do Liste

Checkliste für den Umzug: Daran solltest du denken

Du hast deine Traumwohnung gefunden und den Mietvertrag unterschrieben? Super! Dann hast du den schwierigsten Teil schon hinter dir. Der Umzug wird ein Kinderspiel, wenn du ein paar Tipps berücksichtigst und alles vorher gut planst. Dein bester Freund beim Umzug: die Checkliste. Abhaken macht glücklich und schont die Nerven.

Das erfährst Du in diesem Artikel

Planen statt improvisieren

Punkt 1 auf deiner To-do-Liste: Eine To-do-Liste erstellen. Ernsthaft! Auch wenn du ein Organisationstalent mit phänomenalem Gedächtnis bist: Bei einem Umzug musst du an so viele verschiedene Dinge denken und oft geht es in den Wochen vorher drunter und drüber – vom Umzugstag ganz zu schweigen. Mit einer Checkliste (am besten digital und auf Papier) machst du dir den Umzug deutlich leichter, weil du nicht alles im Kopf haben musst.

Zudem benötigen manche Dinge einen gewissen zeitlichen Vorlauf. Wenn du zum Beispiel in eine Gegend ziehst, in der Parkplätze Mangelware sind, ist es sinnvoll, für den Umzugstag ein Halteverbot vor der neuen Wohnung einrichten zu lassen. Schließlich willst du deinen Transporter nicht drei Straßen weiter parken. Das musst du bei der zuständigen Behörde – meist ist das das Straßenverkehrsamt oder das Ortsamt – der Stadt oder Gemeinde beantragen. Und bis der Antrag geprüft und bewilligt ist, vergehen mindestens einige Tage. Idealerweise stellst du den Antrag schon zwei Wochen vor dem Umzugstermin.

Wenn du alles gut organisierst und dich rechtzeitig kümmerst, ersparst du dir nicht nur unnötigen Stress, sondern auch Geld, denn:

  • Du kannst möglicherweise Schnäppchen machen – zum Beispiel bei Einrichtungsgegenständen für die neue Wohnung oder der Transportermiete.
  • Du musst dir keine neue Bohrmaschine kaufen, weil du nicht weißt, in welchem Karton die alte verschwunden ist.
  • Du schonst Möbel und andere Besitztümer, weil du dir rechtzeitig überlegen kannst, wie du empfindliche und zerbrechliche Dinge am besten transportsicher verpackst und welches Material du dafür brauchst.

Denk außerdem daran, deinen Umzugstermin allen rechtzeitig mitzuteilen. Sonst stehst du am Ende vielleicht ohne Umzugshelfer da. Für Kinder oder Haustiere engagierst du am besten einen Sitter.

Ausmisten vor dem Umzug

Sobald du weißt, dass du umziehen willst, fang mit dem Ausmisten an: Das Arbeitsheft aus der Grundschule oder das modisch echt fragwürdige Abiball-Kleid wirst du ganz sicher nie wieder brauchen. Wirklich nicht. Alles, was jetzt rausfliegt, musst du später nicht schleppen.

Beim Entrümpeln von Dachboden, Keller und Schränken sortierst du in drei Kisten:

  • wegwerfen
  • verschenken (zum Beispiel an den örtlichen Sozialladen oder eine Kleiderkammer)
  • verkaufen

So kannst du nicht nur ordentlich Gepäck reduzieren, sondern auch noch ein paar Euro für die Umzugskasse dazuverdienen.

Richtig packen für den Umzug

Wenn es dann endlich ans Packen der Umzugskartons geht, helfen folgende Tipps:

  • Bücherkisten nicht ganz vollpacken. Deine Umzugshelfer sind weder Profi-Bodybuilder noch Hulk. Bücher unten rein, obendrauf lieber leichte Sachen wie Gardinen oder Kleidung.
  • Kisten gut beschriften, damit du alles schnell wiederfindest und sie im Idealfall in der neuen Wohnung gleich im richtigen Raum landen.
  • Gut gepolstert ist halb gewonnen – Scherben bringen beim Umzug kein Glück. Nimm lieber einen Karton mehr und ordentlich Polstermaterial, statt deine Schätze in möglichst wenigen Kisten unterzubringen.

Spar-Tipps, die den Umzug günstiger machen

  • Umzugskartons kannst du bei Speditionen mieten statt sie zu kaufen.
  • Heb alle Belege der Umzugskosten auf. Die kannst du bei der Steuer einreichen.
  • Wenn du mit jemandem zusammenziehst: Checkt, ob ihr nichts doppelt bezahlt, wie etwa die GEZ.

Checkliste fürs Verpackungsmaterial:

  • genügend Umzugskartons
  • alte Zeitungen zum Polstern
  • alte Decken oder Bettlaken zum Einwickeln von Möbeln, Spiegeln etc.
  • Luftpolsterfolie für besonders Zerbrechliches
  • Klebeband, Paketschnur
  • dicker Filzstift zum Beschriften

Einige Dinge solltest du allerdings nicht wegpacken, sondern in eine gut erkennbare Kiste oder einen Koffer stecken. Denn manches wirst du auch am Umzugstag noch brauchen und ansonsten womöglich lange suchen. Hier die Checkliste:

  • Waschzeug und Handtücher
  • Wechselklamotten
  • Klopapier, Küchenrolle, Taschentücher
  • Messer, Flaschenöffner, Schere
  • einige Pappbecher und Pappteller, Einwegbesteck
  • Werkzeugkasten

Wie weit du deine Möbel auseinanderbauen solltest, hängt stark vom jeweiligen Teil ab. Klar nehmen Einzelteile weniger Platz weg und lassen sich leichter tragen. Doch so mancher Kleiderschrank aus dem Billig-Möbelhaus ist nicht wirklich dafür geschaffen, ein zweites Mal zusammengebaut zu werden. Aber auch alte Erbstücke von Oma sind nicht immer risikolos zu demontieren.

Umzug Checkliste: Paar baut Möbel ab
Vergiss beim Abbauen der Möbel nicht die einzelnen Teile für den Wiederaufbau zu kennzeichnen.

Tipp: Kennzeichne vor dem Zerlegen alle Teile – etwa „Schranktür links“ und „Rückwand unten“. Das erhöht die Erfolgschancen, den Zusammenbau nach dem Umzug ohne Wutanfälle zu überstehen. Alle dazugehörigen Schrauben und Kleinteile packst du in einen Zip-Beutel, damit nichts verloren geht. Jedes Möbelstück bekommt seinen eigenen Beutel, der natürlich auch eindeutig beschriftet wird.

Checkliste Behördengänge und Adressänderungen

Bist du in der neuen Wohnung angekommen, musst du allen wichtigen Stellen deine neue Adresse mitteilen:

  • Ummeldung auf dem Einwohnermeldeamt
  • Kfz-Zulassungsstelle
  • BAföG-Amt
  • Hund bei der neuen Gemeinde anmelden
  • Rentenversicherung
  • Versicherungen
  • Telefon-, Gas- und Stromanbieter
  • Zeitungsabos und Co.

Auf Nummer sicher gehst du mit einem Nachsendeauftrag der Post. So werden Briefe automatisch an deine neue Adresse weitergeleitet. Das geht auf Wunsch auch für Päckchen und Pakete, kostet allerdings pro Paket noch einmal extra.

Checkliste für die neue Wohnung

Im Idealfall bereitest du auch die neue Wohnung auf den Umzug vor. Dafür stehen auf der Checkliste:

  • Lampen oder Glühbirnen anbringen
  • streichen und tapezieren bevor die neuen Möbel ankommen
  • empfindliche Böden abdecken
  • Plan aufhängen: Welche Möbel kommen wo hin?
  • Hinweiszettel im Hausflur für die neuen Nachbarn, wann der Umzug ansteht
  • Parkplatz für den Transporter absperren. Ggf. schon im Vorfeld Halteverbotszone für den Umzugstag beantragen

Umziehen mit professioneller Unterstützung

8,4 Millionen Menschen ziehen in Deutschland jedes Jahr um. Nur 15 Prozent von ihnen buchen dafür ein Umzugsunternehmen. Alle anderen wuppen den Wohnungswechsel allein oder mit der Hilfe von Freunden und Familie.

Bei weiteren Umzügen ist es oft schwierig: Wenn du zum Beispiel von Bremen nach Hannover ziehst, hast du vielleicht in Bremen noch Umzugshelfer aus dem Freundeskreis, in der neuen Stadt kennst du aber noch niemanden. Die Umzugshelfer zum Auspacken in Hannover buchst du dir dann am besten bei einer professionellen Umzugsfirma.

Bist du endlich in der neuen Wohnung angekommen, wartet das Abhaken des schönsten Punktes auf der Umzugs-Checkliste: die Einweihungsparty.

Checkliste für den Umzug: Paar macht To-Do Liste

Hausratversicherung

Hast du eigentlich schon eine Hausratversicherung?

Die schützt dich nämlich, falls durch einen defekten Wasserkocher ein Brand entsteht, ein Wasserrohrbruch zu Hochwasser im Mietshaus führt oder Langfinger bei dir eingestiegen sind. Du kommst aus Bremen oder Bremerhaven? Dann findest du hier die Infos zur Hausratversicherung der ÖVB.

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