Berufsbegleitende Weiterbildung: der Karrierebooster!

Dein erster Job gefällt dir gut, aber du möchtest Neues lernen, um auf der Karriereleiter einen Schritt weiter zu kommen? Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten du in Niedersachsen für eine nebenberufliche Weiterbildung hast!

Das erfährst Du in diesem Artikel

Stillstand ist Rückschritt

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Einen Beruf lernen und diesen dann bis zur Rente ausüben? Das Modell stirbt langsam aus. Digitalisierung, technologischer Fortschritt und die zunehmende Globalisierung eröffnen dir heute eine Bandbreite an beruflichen Möglichkeiten: Eine Ausbildung machen, studieren oder sogar beides; arbeiten in Deutschland oder im Ausland, Patchwork-Lebensläufe und Quereinstiege – alles ist möglich. Dabei wird das Thema berufsbegleitende Weiterbildung immer wichtiger. “Stillstand ist Rückschritt” lautet das Motto der modernen Arbeitswelt, lebenslanges Lernen liegt im Trend. Wenn du dich stetig weiterbildest, bleibst du fit für die Wissensgesellschaft, erweiterst deinen Horizont, bekommst neuen Input, knüpfst berufliche Kontakte, bleibst attraktiv für den Arbeitsmarkt und kannst unter Umständen auch in der nächsten Gehaltsverhandlung punkten.

Weiterbildung ist nicht gleich Weiterbildung

Man unterscheidet zwischen formaler und non-formaler Bildung. Formale Bildung findet innerhalb des nationalen Bildungssystems statt – also z.B. an Schulen, Hochschulen und Berufsschulen. Du erhältst als Abschluss ein Zertifikat, wie einen Studienabschluss oder einen Meistertitel. Die Lernveranstaltungen müssen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) verortet sein. Unter non-formale Bildung fallen alle organisierten Kurse und Lehrgänge, die nicht zu anerkannten Bildungsabschlüssen führen, also z.B. Sprachkurse, Computerschulungen oder Konferenzen. Und schließlich gibt es noch das informelle Lernen, das ist jede Form des selbstorganisierten Lernens.

Erklimme den nächsten Schritt auf deiner Karriereleiter!

Weiterbilden – aber richtig!

Eine nebenberufliche Weiterbildung muss immer zu dir und deinem Alltag passen. Es bringt nichts, um jeden Preis einen Kurs nach dem nächsten durchzuziehen. Denn du brauchst auch Zeit, um dein neues Wissen im Alltag anzuwenden. Überlege, wo du Lernbedarf hast und suche dir dann die passende Weiterbildung aus. Was sind deine Karriereziele? Welche Kompetenzen fehlen dir noch, um sie zu erreichen? Wenn du irgendwann im Ausland arbeiten möchtest, macht vielleicht ein Sprachkurs Sinn. Wenn du in der digitalen Welt Fuß fassen willst, ein Coding-Kurs.

Fördermöglichkeiten

Gut zu wissen: Mit der Bildungsprämie unterstützt der Bund bundesweit Berufstätige mit geringem Einkommen bei ihrer beruflichen Weiterbildung. Auch das Land Niedersachsen fördert im Rahmen des Programms „Weiterbildung in Niedersachsen (WiN)“ mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) berufliche Weiterbildungsmaßnahmen mit einem Zuschuss. Alle Infos zum Antrag findest du hier.

Der Klassiker: berufsbegleitend Studieren

Die Königskategorie in Sachen nebenberufliche Weiterbildung ist ein Studium, das du zusätzlich zu deinem Job absolvierst und so eine wertvolle Zusatzqualifikation erwirbst. Was viele nicht wissen: Das geht nicht nur im Rahmen eines anonymen Studiums an der Fernuni. Auch ein Präsenzstudium ist neben dem Job möglich. Welche verschiedenen Modelle es gibt, was du dabei beachten musst und an welchen Universitäten und Fachhochschulen in Niedersachsen ein berufsbegleitendes Studium möglich ist, verraten wir dir hier.

Beliebter Weiterbildungsweg: Studieren neben dem Beruf.

Die günstige Variante: Lernen an der Volkshochschule

Die Volkshochschulen in Niedersachsen bieten Kurse zu den verschiedensten Themen an, davon sehr viele auch im beruflichen Kontext. Du kannst Sprachen vertiefen oder neu lernen, deine sozialen Kompetenzen für den Beruf stärken, EDV- oder Buchführungskurse belegen und vieles mehr. An der Volkshochschule lernst du in kleinen Gruppen und die Kursentgelte sind vergleichsweise gering. Praktisch: Viele der Kurse finden abends oder am Wochenende statt und sind so easy mit dem Job vereinbar. Eine Übersicht über alle Volkshochschulen in Niedersachsen gibt es hier.

Einfach vielfältig: Seminare und Workshops

Seminare und Workshops sind eine tolle Möglichkeit Neues zu lernen, denn zu so gut wie jedem Thema gibt es inzwischen einen Kurs. Mitunter gehen die nur ein Wochenende und werden zum Teil sogar vom Arbeitgeber bezahlt oder bezuschusst. Ein breit gefächertes Angebot an Seminaren und Fortbildungen aus allen relevanten Bereichen der Arbeitswelt bietet zum Beispiel die Industrie- und Handelskammer Hannover an.

Informell lernen: Coachings

Gerade im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Förderung von Soft Skills kann ein Coaching sinnvoll sein. Einen passenden Trainer in deiner Nähe findest zu zum Beispiel über die Coach-Suche von Xing. Übrigens: In Hannover und Göttingen kannst du dich über den Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. in einer berufsbegleitenden Zusatzausbildung auch selbst zum Coach ausbilden lassen.

Ortsunabhängig bleiben: E-Learning

  • Sprachen: Babble. Mit der App kannst du aktuell 14 Sprachen lernen. 
  • Fit für den Job: Haufe Akademie. Hier findest du viele jobrelevante Kurse und Lernmodule, von Marketing und Controlling über Projektmanagement bis zu Führung und Leadership.
  • IT-Themen und digitale Trends: Bitkom Akademie. Ein vielfältiges Kursangebot, u.a. zu den Themen digitale Transformation, IT-Sicherheit, Recht und Finanzen.
  • Programmieren lernen: Code Academy. Eine Website bauen, selbst programmieren, Daten analysieren: Hier lernst du alles!
  • Digitales Marketing: Zukunftswerkstatt. Google bietet einen Onlinekurs mit über 100 Modulen zum Thema digitales Marketing sowie verschiedene Seminare zu den Themen Bewerbung, geschäftliche Kommunikation und Networking an.

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