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Anti-Stress-Tipp: Yoga für Zuhause!

Du hast schon alle Anti-Stress-Tees, Badesalze und Entspannungs-Apps getestet, aber so richtig relaxed bist du nicht? Vielleicht solltest du es mit Yoga probieren, denn die Praxis dieser jahrtausendealten Meditationsübungen ist die Stress-Geheimwaffe schlechthin. Und das allerbeste daran ist: Du musst dafür (fast) nichts anschaffen oder in ein Fitness Studio hechten.

Stresskult vs. Anti-Stresstaktiken

Mit dem Stress und dir ist es kompliziert: Mit der einen Hand versuchst du ihn loszuwerden, während du ihn mit der anderen Hand hingebungsvoll umklammerst. Ja, es ist fast eine kleine Hass-Liebe zwischen euch.

Schließlich, so denkst du, zählt eine gewisse Dauergestresstheit als Indikator für Erfolg. Immer ganz gemütlich eine Aufgabe nach der anderen abhaken? Nein, nein, lieber spielst du Multitasking-King und prahlst mit den Überstunden. Am Wochenende oder halt dann, wenn alles erledigt ist, kannst du ja immer noch die Beine hochlegen. Aber meist klappt das mit dem echten, dem totalen Entspannen auch nur so halb. Denn während du deinen Anti-Stress-Tee gurgelst und in der Wanne planscht, fallen dir ständig die verpassten und kommenden To-Dos ein. Und spätestens Mitte der Woche ist dein Stresspegel ohnehin wieder genauso hoch. Doch was hilft denn nun?

Yoga als Ausweg aus der Stressspirale

Wenn du wirklich etwas ändern willst, musst du dein Stressproblem an der Wurzel packen. Hier kommt Yoga ins Spiel. Denn richtig praktiziert ist Yoga nicht nur eine praktische Allzweckwaffe in Form von Übungen, sondern auch eine geistige Haltung, die dich dauerhaft vor Stress schützt.

Basic-Wissen Yoga

  • Yoga ist als eine philosophische Lehre in Indien entstanden. Die ersten bekannten Aufzeichnung sind die 196 Yoga-Sutren des Patanjali (ca. 2. Jhd. v. Chr. – 4. Jhd. n. Chr.)
  • Ziel der ursprünglichen Lehre war vor allem die Kontrolle des Geistes. Der Körper und die Sinne spielten noch keine große Rolle. Dem Körper kommt erst mit der Tantra-Bewegung (500 n. Chr.) eine größere Bedeutung zu.
  • In der ab Mitte des 19. Jhds. im Westen ausgeübten Form verliert die mentale Komponente der traditionellen Yoga-Praxis zugunsten des sportlichen Charakters an Bedeutung.
  • Ziel von Yoga, wie es im Westen praktiziert wird, ist es, Körper, Geist, Seele und Atem in Einklang zu bringen und dadurch mehr Gelassenheit zu erreichen.
  • Im Mittelpunkt der körper-fokussierten Yoga-Varianten stehen die so genannten Asanas (ruhende Körperstellungen).
  • Heute koexistieren diverse Stilformen des Yoga, am häufigsten verbreitet sind Hatha, Vinyasa und Kundalini Yoga. Eine genaue Übersicht gibt es hier.

Wieso wirkt Yoga so entspannend?

Der Schlüssel zu jedem Entspannungserfolg ist das vegetative Nervensystem, das dafür zuständig ist die überlebenswichtigen Funktionen, wie Herzschlag, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Eine der drei Komponenten des vegetativen Nervensystems ist der Parasympathikus, welcher das Erholungsmanagement des Körpers betreibt. Er bestimmt, wann es Zeit für eine Pause im stets beschäftigen Körper ist. Durch die Yoga-Praxis wird das parasympathische Nervensystem ganz gezielt angeregt. Auf diese Weise werden die ruhe-stiftenden Impulse aktiviert und in Körper und Geist aufgenommen.

Frau macht im Wohnzimmer Yoga Übungen
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VGH Yoga Zeit

Alexa kann jetzt Yoga und du kannst es direkt ausprobieren. Ohne Kurs, ohne Buch, ohne Video – nur mit dem Skill VGH Yoga Zeit für Amazon Alexa. Dazu musst du nur den Skill über die Amazon-App aktivieren. Oder du sagst: „Alexa, Yoga Zeit aktivieren“. Hier geht’s zur VGH Yoga Zeit.

Und wieso schützt Yoga nachhaltig vor Stress?

Weil dein Nervensystem den Umgang mit Stress erlernt. Wenn du oft und über einen längeren Zeitraum gestresst bist, dann aktiviert dein Nervensystem auch in weniger brenzligen Situationen den Stressknopf. Umgekehrt läuft es genauso, je häufiger du deinen Körper dazu bringst das Erholungsmanagment (oder wissenschaftlicher den Parasympathikus) zu aktivieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in der nächsten Stresssituation cool bleiben kannst.

Die 5 besten Übungen für Zuhause

Jetzt aber genug erklärt: Am Ende musst du es einfach mal ausprobieren. Daher haben wir dir aus fünf Haltungsgruppen jeweils eine exemplarische Übung herausgesucht. Mach es dir auf einer rutschfesten Matte bequem und sorge dafür, dass du alle äußeren Einflussfaktoren (Lärm, Handy, Mitbewohner, Partner/in) ausgeblendet hast. Wenn du das volle Programm magst, dann kannst du vorher noch ein, zwei Kerzen anzünden.

Die Taube // Kapotasana

Diese Mischung aus Sitz und Rückbeuge ist ideal für dich, wenn du im Alltag viel sitzt, da sie den dadurch oft verkürzten Psoas-Muskel beansprucht. Zusätzlich fördert die Taube eine gerade Körperhaltung und balanciert dein Körperzentrum aus. Länger gehalten hat die Positionen eine meditative Wirkung.

 

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Die Kobra // Bhujangasana

Die Kobra ist die einfachste Rückbeuge und ist inspiriert, du ahnst es sicher schon, von der Haltung einer aufgerichteten Schlange. Diese Asana lindert akuten Stress, verbessert die Verdauung, stärkt und kräftigt den Rücken und hilft gegen den dem Computer verschuldeten Rundrücken.

 

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Die Kopf-Knie-Stellung // Paschimottanasana

Bei der Vorbeuge oder auch Paschimottanasana geht es um Geduld und Hingabe, sie regt die Bauchorgane an und wirkt verdauungsfördernd. Zusätzlich ist die Paschimottanasana hilfreich, um die Elastizität deiner Wirbelsäule zu verbessern.

 

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Das Dreieck // Trikonasana

Das Dreieck ist eine stehende Yoga-Übung mit Drehelement und wirkt sich positiv auf die Flexibilität, sowie die Wahrnehmung des Körpers im Raum aus. Du fühlst dich geerdet und das macht dich ganz entspannt im Kopf und im Körper…ahhh!

 

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Der Krieger/Held // Virabhadrasana

Wenn du es etwas komplizierter magst, probiere diese Übung aus. Sie besteht aus drei abfolgenden Schritten, sie trainiert Stärke und Gleichgewichtssinn und, wenn du es ein, zwei mal probiert hast, klappt das immer besser und besser. Ein gutes Gefühl!

 

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